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Dienstag, 12. März 2013

Rapper Chakuza mit Neustart

Vom wilden Gangsta-Rapper zum geläuterten Hip-Hop-Feinmotoriker. Der gebürtige Linzer Chakuza hat auf seinem neuen Album "Magnolia" den aggressiven Tönen entsagt und schließt damit seine Selbstfindung ab.
Wüste Beschimpfungen, harte Beats und die obligatorische "Leck mich"-Attitüde waren bei ihm omnipräsent. Der gebürtige Linzer Chakuza war vielleicht niemals der kompromisslos-wilde Klischee-Gangsta-Rapper, kokettierte aber jahrelang nur allzu gerne mit der "dicke-Hose-Haltung" in diesem Genre. Der gelernte Koch steckte dem deutschen Rap-Star Bushido vor acht Jahren ein Demo-Tape zu. "Ganz Old School war das", wie Chakuza im "Krone"-Interview betont - es brachte ihm und Freund DJ Stickle einen Plattenvertrag bei ersguterjunge in Berlin.
Jahrelang hatte Chakuza Erfolg, machte sich einen Namen in der Szene und war nach einer gewissen Zeit doch nicht mehr ganz einverstanden mit dem ewigen Verstellen und Provozieren. "Ich hatte einen Tunnelblick und habe das damals nicht gemerkt. Es ist dann so einiges in meinem Privatleben passiert und ich habe mein ganzes Denken verändert. Ich habe zu mir zurückgefunden und wusste, dass ich endlich machen muss, was ich immer machen wollte."
Nach bewusst gewählter zweijähriger Auszeit meldet sich Chakuza nun mit dem Album "Magnolia" zurück. Verändert, entspannt und überlegt löst sich der Wahlberliner auf der akustischen Selbstfindung von vergangenen Dogmen und auch von Ex-Mentor Bushido. "Ich musste mich in der Zeit 'reinwaschen'", erklärt Chakuza seine Auszeit, "ich musste erst einmal totgesagt werden, damit ich mit etwas Neuem zurückkehren kann."

Quelle: http://www.krone.at/Musik/Rapper_Chakuza_mit_Neustart_nach_der_Laeuterung-Krone-Interview-Story-353829

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